Kategorie: Trockene Haut

Der Begriff Xerodermie dürfte oftmals für fragende Blicke sorgen. So bezeichnen Mediziner allerdings trockene Haut und damit ein Phänomen, das vielen Menschen geläufig ist. Manchmal lässt sich recht einfach Abhilfe schaffen – etwa, wenn die Ursachen jahreszeitenbedingt oder auf eine vernachlässigte Pflege zurückzuführen sind. Nicht selten entwickelt es sich jedoch zu einem dauerhaften Problem. Eine rissige, spröde, juckende oder spannende Haut bedeutet, dass sie ihrer Funktion als Schutzbarriere nur noch eingeschränkt nachkommen kann. Mit einer auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmten Pflege versorgen Sie trockene Haut mit der nötigen Feuchtigkeit, helfen ihr bei der Regeneration und tragen somit zum allgemeinen Wohlbefinden bei.

Eine perfekt unterstützende Pflege bei trockener Haut und bei Hautproblemen wie Juckreiz, Neurodermitis, Psoriasis, Ekzeme, oder auch sensitiver und zur Trockenheit neigender Haut. Bei unseren Produkten für die trockene Haut verzichten wir vollständig auf schädliche und allergene Inhaltsstoffe.

8 von 12 Produkten

Unsere Pflege für trockene Haut wirkt daher:


✓ ohne Parfüme, Duftstoffe und Farbstoffe
✓ ohne Konservierungsstoffe und Emulgatoren
✓ ohne tierische Bestandteile
✓ ohne Mineralöle, Silikone und PEG‘s (Polyethylenglycole)
✓ ohne Kortison

Alle Produkte sind Vegan und werden außschließlich in Deutschland entwickelt, produziert, kontrolliert und sind dermatologisch getestet. 100% MADE IN GERMANY.

Kein seltenes Phänomen: Eigenschaften trockener Haut

Wer unter trockener Haut leidet, ist definitiv nicht allein. Rund 40 Prozent aller Besuche beim Dermatologen sind auf genau dieses Problem zurückzuführen. Auftreten kann es am gesamten Körper, wobei das Gesicht, die Hände, die Füße, die Ellbogen und die Knie als am häufigsten betroffen gelten. Das liegt insbesondere daran, weil diese Partien äußeren Einflüssen stärker ausgesetzt sind als andere. Trockene Haut entsteht, wenn der Feuchtigkeitshaushalt aus der Balance gerät.

Die Talgdrüsen haben die Aufgabe, Fette zu produzieren und dadurch für die geschmeidigen, sanften Eigenschaften der Schutzhülle zu sorgen. Sondern sie weniger dieser Fette ab, verkleinern sich die Poren. Ist die Haut nur leicht ausgetrocknet, wirkt sie rau und wird häufig von einem Gefühl der Spannung begleitet. Fehlt es ihr noch mehr an Feuchtigkeit, verstärken sich ihre rauen Eigenschaften und sie neigt dazu, spröde zu werden. Teilweise kommt es auch zu einer Schuppenbildung. Nicht selten geht damit ein leichter Juckreiz einher. Eine extrem trockene Haut macht sich schon allein durch ein starkes Spannen oder ein störendes Jucken bemerkbar. Da die Betroffenen bewusst oder unbewusst darauf mit Kratzen reagieren, zerstören sie die angegriffene Barriere nur noch mehr. Risse oder gar Ekzeme bilden sich. Erkrankungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte stehen ebenfalls mit trockener Haut in Verbindung. Hierbei sind Rötungen sehr typisch und das Risiko für Entzündungen zeigt sich besonders groß.

Es ist enorm wichtig, trockene Haut mit speziell dafür vorgesehenen Pflegeprodukten zu versorgen. Sie übernimmt eine ganze Reihe bedeutender Aufgaben. Als äußere Hülle schützt sie den Körper vor Licht, Wasser, Keimen und Schadstoffen. Sie dient als Sinnesorgan und vermittelt damit Schmerz, Druck und Temperatur. Des Weiteren reguliert sie den Wasserhaushalt und die Körpertemperatur.

Trockene Haut kann viele Ursachen haben

Die Ursachen für trockene Haut sind sehr vielfältig – umso mehr erklärt sich, warum es sich dabei um ein derart weit verbreitetes Problem handelt. Zu unterscheiden ist in innere und äußere Faktoren. Von innen nehmen Veränderungen des Hormonhaushalts – vor allem des Östrogen- und Testosteronspiegels Einfluss. Stress spielt dabei eine nicht unwesentliche Rolle.

Oftmals besteht eine erblich bedingte Veranlagung für trockene Haut. Das gilt ebenso für Krankheiten wie Neurodermitis und Psoriasis. Zu den inneren Auslösern gehört zudem eine einseitige Ernährung. Gerade der Mangel an Vitaminen und ungesättigten Fettsäuren ist hier zu nennen. Im Alter nimmt die Anzahl der Talg- und Schweißdrüsen ab. Dadurch trocknet die Haut ebenfalls aus und kann weniger Feuchtigkeit binden. Das führt schließlich auch zur Entstehung von Fältchen und Falten.

Von außen wirken des Weiteren zahlreiche Faktoren auf die Haut ein. Viele werden bestätigen, dass sie gerade in der kalten Jahreszeit mit Trockenheit zu kämpfen haben. Das liegt daran, weil die Haut weniger Fett produziert. Trockene Heizungsluft entzieht ihr die Feuchtigkeit zusätzlich. Aber auch Hitze sowie UV-Strahlung belasten unsere Schutzhülle. Die Einnahme bestimmter Medikamente verursacht unter Umständen ebenfalls ein Austrocknen der Haut. Bei Antibiotika oder oralen Mitteln gegen Akne vermag dies unter anderem aufzutreten. Und nicht nur eine vernachlässigte Pflege führt zu Problemen – auch bei der Verwendung ungeeigneter Produkte, welche Fette aus der Haut lösen, ist das möglich. Zu häufiges Waschen greift unsere Oberfläche ebenso an wie zu heißes Wasser.

Reinigung und Pflege trockener Haut mit Dermaplan

Bei trockener Haut ist der Säureschutzmantel bereits angegriffen. Die richtige Hautpflege verlangt nach Produkten, die ihn nicht weiter schädigen. Dermaplan verzichtet daher bei seinem gesamten Sortiment auf schädliche und allergene Inhaltsstoffe. Da außerdem keine tierischen Bestandteile vorkommen, können auch Veganer in vollem Umfang von der Wirkungsweise profitieren.

Das Tonic Sensitive ist ein Gesichtswasser, das sich als besonders mild erweist, da Alkohol nicht zu den enthaltenen Komponenten gehört. Stattdessen verhelfen Urea, Panthenol und Allantoin der Haut zu mehr Feuchtigkeit und stärken die bereits angegriffene Hautbarriere. Zudem verbessert sich ihre Beschaffenheit bei Rötungen. Zur täglichen Reinigung für Gesicht und Körper eignet sich die Dermaplan Wash Balance. Die milde Waschlotion trägt durch ihre rückfettenden Eigenschaften zur Regeneration der Haut bei. Sie schäumt nicht, was ein Zeichen dafür ist, dass sie ohne Emulgatoren auskommt. Auf den gründlichen Reinigungseffekt hat das aber keinen Einfluss – es spricht lediglich für die Hautfreundlichkeit des Produkts.

Für die Pflege trockener Haut sind Cremes mit rückfettenden Eigenschaften wichtig. Die Dermaplan Lipid Balance ist die dazu passende Serie. Die Produkte unterscheiden sich hinsichtlich ihres Lipidanteils. Dieser sollte umso höher gewählt werden, je trockener die Haut ist. Gleicher Grundsatz gilt für die Jahreszeiten: Im Winter hat die Haut einen höheren Bedarf an Lipiden als in den Übergangsphasen im Frühling und Herbst. Alle Produkte aus dem Hause Dermaplan wurden gemeinsam mit Dermatologen entwickelt und pflegen sowohl Baby-, als auch Altershaut schonend. Gleichwohl lassen sie sich im Falle von Schuppenflechte und Neurodermitis verwenden.

Alle DERMAPLAN Produkte für eine trockene Haut sind in unserem Online Shop und in Ihrer Apotheke erhältlich.

FAQ Trockene Haut

Weiter verbreitet, als viele womöglich denken: Trockene Haut lässt sich durchaus als ein Massenphänomen bezeichnen. Vier von zehn Besuchen beim Dermatologen beruhen auf diesem Problem. Da die Haut im Alter auf ganz natürliche Weise weniger Feuchtigkeit bindet und sich die Produktion der Schweißdrüsen verringert, sehen sich die meisten Menschen früher oder später ohnehin damit konfrontiert. Die am häufigsten auftretenden Fragen zu trockener Haut tragen wir hier für Sie zusammen und beantworten sie.

Welche Merkmale sind für trockene Haut typisch?

Trockene Haut ist nicht gleich trockene Haut. In aller Regel wird in drei Grade unterschieden. Eine leicht trockene Haut spannt womöglich etwas und kann rau sein. Verliert die Oberfläche noch mehr an Feuchtigkeit, verstärken sich ihre rauen Eigenschaften. Sie neigt dann womöglich auch dazu, spröde oder schuppig zu sein. Nicht selten wird das von einem Jucken begleitet. Sehr trockene Haut spannt teilweise sehr stark, ist kaum noch elastisch und wird rissig sowie rau. Dazu tritt ein oftmals belastender Juckreiz ein.

Warum ist die Haut im Winter trockener als im Sommer?

Der Haut kann es zwar auch im Sommer an Feuchtigkeit mangeln, allerdings ist tatsächlich in den Wintermonaten vermehrt zu beobachten, dass sie stärker austrocknet. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Die niedrigen Temperaturen nehmen Einfluss auf den Körper, indem sie den Lipidfilm der Haut zäher werden lassen, wodurch er sich schlechter auf der Oberfläche verteilt. Überhaupt sinkt auch die Produktivität der Talgdrüsen, sodass diese generell weniger Lipide herstellen. Dazu kommen weitere ungünstige Bedingungen: Die Luftfeuchtigkeit ist im Winter niedriger – sowohl draußen, als auch in vielen beheizten Räumen. Das hat zur Folge, dass die Haut leichter Feuchtigkeit abgibt. Insofern ist der Pflegebedarf bei Kälte generell höher.

Welche Risiken bestehen bei ausgetrockneter Haut?

Fehlen Lipide und Feuchthaltefaktoren, sind die Hautzellen schlechter vernetzt. Die Schutzbarriere ist damit durchlässiger für Fremdstoffe und es können leichter Infektionen entstehen. Als ungünstiger Faktor kommt oftmals noch ein Juckreiz hinzu, der einen Kreislauf in Gang setzt. Wer dem störenden Gefühl nachgibt und sich kratzt, zerstört damit die ohnehin schon angegriffene Haut noch mehr. Damit haben es Erreger umso leichter und es entstehen womöglich weitere Infektionen. Um das zu vermeiden, ist auf eine milde und regelmäßige Pflege trockener Haut Wert zu legen.

Wie pflege ich trockene Haut am besten?

Für die Pflege, aber auch die Reinigung trockener Haut sind unbedingt milde Produkte ohne schädliche und allergene Inhaltsstoffe zu empfehlen. Derartige Komponenten würden die geschwächte Barriere nur noch mehr reizen. Die Reinigungsmittel sollten ohne Emulgatoren und Tenside auskommen. Zu häufiges Waschen ist bei trockener Haut kontraproduktiv, weil ihr dadurch noch mehr Feuchtigkeit entzogen wird. Eine gute Creme oder Bodylotion spendet Feuchtigkeit, beruhigt die Oberfläche und wirkt rückfettend. Grundsätzlich ist Hautpflege aber als etwas Ganzheitliches zu betrachten: Eine ausgewogene Ernährung, ausreichendes Trinken, genügend Schlaf sowie der Verzicht auf ausgiebige Sonnenbäder, Alkohol und Nikotin helfen ebenfalls dabei, das Hautbild zu optimieren.