27.01.21

Juckreiz

Die Haut juckt – aber warum eigentlich?

Juckende Haut ist ein Problem, das eine recht große Anzahl an Menschen betrifft. Schätzungen zufolge leidet jeder fünfte Deutsche daran. Der medizinische Fachbegriff für Juckreiz lautet Pruritus. Der wesentliche Auslöser ist eine trockene, empfindliche Haut. Die Ausprägung kann ganz unterschiedlich ausfallen. Während manche nur ein eher sporadisches Jucken empfinden, belastet es andere besonders stark und führt zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität. Im schlimmsten Fall ist sogar der Schlaf gestört, denn wenn der Körper abends und nachts zur Ruhe kommt, intensiviert sich dieses Empfinden.

Die Ursachen für den Juckreiz sind vielfältig. Fehlt es der Haut an Feuchtigkeit, gerät sie aus dem Gleichgewicht. Es fällt ihr schwerer, Wasser zu binden und ihre Talgproduktion ist herabgesetzt. Sie reagiert teils überempfindlich auf äußere Reize. Das Jucken als solches will als Warnung verstanden werden. Somit macht die äußere Schutzhülle auf Reizstoffe aufmerksam. Hält der Pruritus länger als sechs Wochen an, ist von einem chronischen Juckreiz zu sprechen. In diesem Fall geht die ursprüngliche Signalwirkung der Schutzbarriere verloren.

Ein Jucken tritt bei Neurodermitis und Schuppenflechte auf. Dort wird der Reiz durch eine Rötung und Schuppenbildung begleitet. Oftmals entstehen in diesem Zusammenhang auch Ekzeme auf der Haut. Zum einen beruhen diese Krankheiten auf einer genetischen Veranlagung und zum anderen werden sie durch verschiedene äußere Einflüsse hervorgerufen. Mit einer ganzen Reihe weiterer tiefergehender Krankheiten kann ein Juckreiz einhergehen. Das sind unter anderem Diabetes, Hepatitis C oder Beschwerden an den Nieren, dem Darm, der Leber, der Galle oder der Bauchspeicheldrüse. Bei Allergien reagiert die Haut ebenfalls mit einem Juckreiz. Auch hier sind Rötungen üblich und es kann zu Entzündungen sowie Bläschen kommen. Ein typisches Beispiel ist die Allergie mancher Menschen gegen Nickel. Durch den Kontakt des Metalls mit der Haut bildet sich ein Ausschlag.

Juckreiz bei Neurodermitis und Schuppenflechte

Besonders typisch ist das Jucken bei Neurodermitis und der auch als Psoriasis bekannten Schuppenflechte. Eben jene Schuppenflechte gilt als chronisch-entzündliche Erkrankung. Sie verläuft in Schüben und kann theoretisch am gesamten Körper auftreten. Dennoch sind der Kopf, die Ellbogen, die Knie und der Rücken am häufigsten betroffen. Weitere übliche Stellen befinden sich hinter den Ohren, an Händen und Füßen sowie am Bauchnabel. Zwischen 60 und 80 Prozent der Patienten leiden unter dem Juckreiz.

Neurodermitis wird auch als atopisches Ekzem bezeichnet. Es besteht eine erbliche Veranlagung, wodurch die Haut weniger Hautfette besitzt und ihre Barrierefunktion gestört ist. Wie bei der Schuppenflechte kommen mehrere Faktoren zusammen, die für den Ausbruch der Krankheit sorgen. Zwischen 10 und 15 Prozent der Kinder und ein bis drei Prozent der Erwachsenen müssen sich mit Neurodermitis auseinandersetzen. Bei Kleinkindern tritt sie vornehmlich am Rumpf sowie an den Augen auf. Knie und Ellenbogen sind gemeinsam mit den Streckseiten die weiteren üblichen Stellen, an denen die Haut juckt. Erwachsene haben Neurodermitis hingegen eher im Gesicht, im Nacken, den Beugen der Ellenbogen sowie den Kniekehlen zu beklagen.

Speziell bei Neurodermitis und Schuppenflechte kann die Lebensqualität aufgrund des starken Juckreizes enorm eingeschränkt sein. Leidet der Schlaf auf Dauer darunter, nehmen die Krankheiten letztlich auch auf die Psyche Einfluss und führen womöglich gar zu Depressionen. Die besondere Herausforderung des Juckreizes liegt darin, dem Kratzen zu widerstehen. Für Außenstehende ist dies nur schwer nachzuvollziehen. Teilweise geschieht die Reaktion der Betroffenen auch unterbewusst. Durch das Kratzen wird allerdings die ohnehin schon angegriffene Haut noch mehr zerstört. Sie bekommt Risse und zeigt sich damit umso anfälliger für Allergene und Reizstoffe. Diese sorgen abermals für Juckreiz. Mit schonenden Cremes und anderer Hautpflege lässt sich dieser Zyklus durchbrechen und die Symptome lindern.

Den Juckreiz lindern und wohlfühlen mit Dermaplan

Dermaplan bietet Hautpflege zum Wohlfühlen und hat seine Produkte gemeinsam mit Hautärzten entwickelt. Insbesondere Menschen mit trockener Haut und von Neurodermitis oder Schuppenflechte Betroffene gehören zur Zielgruppe. Um ihnen effektive Lösungen für Ihre Probleme vorzulegen, steht der Verzicht auf allergene und schädliche Inhaltsstoffe an erster Stelle. Des Weiteren verwendet Dermaplan keine Duft- und Parfümstoffe, keine Mineralöle, Farbstoffe, Emulgatoren, Konservierungsstoffe, kein Kortison und auch keine Silikone sowie PEGs (Polyethylenglycole).

Das erlaubt eine schonende Behandlung der anfälligen Haut. Dermaplan unterbindet den Juckreiz je nach Bedarf mit seiner Akutpflege, der Dauerpflege sowie der Ekzempflege. Die trockene Schutzhülle bekommt Feuchtigkeit und wird bei der Regeneration unterstützt. Das unangenehme Jucken lindern die Produkte effektiv und Reizungen sowie Rötungen lassen sich abmildern. Für alle Cremes gilt: Weniger ist mehr. Dank der regenerierenden und schützenden Eigenschaften genügt ein sparsames Auftragen. Wer die beruhigende Wirkung noch zusätzlich verstärken möchte, kann die Pflegeprodukte von Dermaplan im Kühlschrank aufbewahren.

Die Reinigung der Haut ist bei Juckreiz ebenfalls mit Bedacht anzugehen. Herkömmliche Seifen sollten von vornherein gemieden werden, da sie den Säureschutzmantel angreifen und damit die Trockenheit nur noch mehr verstärken. Als klärendes, mildes Gesichtswasser empfiehlt sich das Dermaplan Tonic Sensitive. Es enthält keinen reizenden Alkohol. Stattdessen beruhigen Panthenol, Urea und Allantoin die angegriffene Haut und tragen zu einer sichtbaren Verbesserung bei Rötungen bei. Für den gesamten Körper ist die Dermaplan Wash Balance bestimmt, die dank ihrer rückfettenden Eigenschaften die Regeneration der Haut begünstigt. Sie schäumt nicht und zeigt damit, dass keine Emulgatoren enthalten sind. Auf die gründliche Reinigung hat das unterdessen keinen Einfluss.

Alle DERMAPLAN Produkte gegen Juckreiz (Anti Juckreiz) sind in unserem Online Shop und in Ihrer Apotheke erhältlich.

Juckreiz und juckende Haut Ratgeber

Was ist Juckreiz?

Bei Juckreiz (med.: Pruritus) leiten unsere Juckreiznerven Informationen an verschiedene Gehirnabschnitte weiter und lösen somit eine Missempfindung auf der Haut - das unangenehme Gefühl „Juckreiz“ - aus. Die Haut nimmt dieses Signal wahr und es entsteht das Verlangen, sich zu kratzen. Jedoch kann sich hinter einem Juckreiz auch ein gesunder Schutzmechanismus der Haut verbergen, der potenziell gefährliche Fremdkörper auf der Hautoberfläche erkennbar macht. Durch die mechanische Reibung sollen somit Eindringlinge wie z.B. Insekten oder schädliche Pflanzen, von der Haut entfernt werden.

Juckreiz

Wie entsteht Juckreiz?

Es wurde lange vermutet, dass der Juckreiz durch die gleichen Nervenendigungen ausgelöst wird wie der Schmerzreiz. Jedoch deuten neue Erkenntnisse eher darauf hin, dass es sich um eine eigene Untergruppe von Nervenfasern handelt, die durch bestimmte Botenstoffe (z.B. Histamin und Serotonin) erregt werden und somit ein Juckreiz-Empfinden auslösen.

Ein Juckreiz wird z.B. durch Gifte, Allergien, mechanische Reize, Insektenstiche, Temperaturschwankungen oder Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte (Psoriasis) hervorgerufen. Die Reizung führt dann zur Freisetzung von Histamin aus den Zellen mit „Juckreiz“ als symptomatische Folge. Dieser kann an bestimmten Körperstellen (lokalisiert) oder am gesamten Körper (generalisiert) auftreten.

Durch das Kratzen entstehen Schmerzreize, die den Juckreiz überdecken und Linderung verschaffen – jedoch nur kurzfristig. Ein langfristig unbeherrschtes Kratzen führt zu Hautveränderungen, wie Reizungen, Entzündungen, Ausschlag und schmerzender, schuppiger Haut. Die nun geschädigte und geschwächte Hautschutzbarriere wird dadurch noch anfälliger für Aggressoren und Entzündungen.

Durch die ständige mechanische Stimulation der Haut werden Botenstoffe freigesetzt, die dann wiederum den Juckreiz fördern – ein Teufelskreis aus „Jucken-Kratzen-Jucken“ entsteht.

Nicht selten wird ein starker, chronischer Juckreiz am ganzen Körper zur Belastungsprobe für die Geplagten: Es kommt zu Schlafmangel, Erschöpfung, Kratzspuren auf der Haut sowie zum permanenten Gefühl, sich durch Kratzen Erleichterung zu verschaffen. Bei manchen Betroffenen führt ein permanenter Juckreiz ohne Aussicht auf Linderung sogar zu psychischen Problemen.

Wodurch entsteht Juckreiz?

Juckreiz kann viele Ursachen haben. Häufig wird dieser aber durch eine Hauterkrankung ausgelöst. Ist die Haut zusätzlich zum Juckreiz sichtbar entzündet, so steckt in ca. 42% der Fälle eine Hautkrankheit dahinter. Jedoch können auch andere Faktoren mit Juckreiz einhergehen.

Die häufigsten Ursachen für Juckreiz

Juckreiz durch Umweltfaktoren

Allergien

Durch den Kontakt mit der allergenen Substanz kommt es zur Ausschüttung von Histamin. Hierdurch entstehen auf der Haut juckende Pusteln und Schwellungen.

Neurodermitis

Ein häufiges Symptom bei Neurodermitis ist der Juckreiz. An den „typischen“ Hautstellen (z.B. Armbeugen, Kniekehlen) ist die Hautbarriere gestört und die Haut ist gereizt, rissig, schuppig und juckt.

Psoriasis

Bei einer Schuppenflechte entwickeln sich vorzugsweise am Haaransatz, den Ellenbogen und/oder Knien schuppende und stark juckende Hautstellen.

Ekzeme und Nesselsucht

Urtikaria

Diese äußern sich durch Pusteln, Verkrustungen und Pruritus (Juckreiz).

Candidose

Durch den Befall von Hautpilz entsteht eine juckende Hautrötung, die besonders in den Hautfalten unangenehm riechen kann.

Xerodermie

Hier wir die Haut trocken und spröde durch eine verminderte Talgproduktion. Dies kann einen vermehrten Juckreiz zur Folge haben.

Parasiten

Besonders die Skabies (Krätzmilbe) raubt vielen Menschen durch nächtlichen Juckreiz den Schlaf.

Autoimmunerkrankungen

wie das Bullöse Pemphigoid, Pemphigus vulgaris, Lichen ruber oder die Lichtdermatose

Diese können sich durch unterschiedlichste Symptome äußern, unter anderem aber auch durch juckende Haut.

Aquagener Pruritus

Hierbei wird durch Wasserkontakt oder Temperaturschwankungen der Luft, ein stechender Juckreiz ausgelöst.

Altersjucken

Pruritus senilis

Im Alter lässt die Funktion der Hautschutzbarriere nach. Die Haut kann Feuchtigkeit nicht mehr ausreichend speichern. Des Weiteren haben es äußere Aggressoren leichter, in die Haut einzudringen. Dies führt dazu, dass Altershaut deutlich trockener wird und es schneller zu Juckreiz am ganzen Körper kommen kann.

Trockene Haut

Mangelnde Fähigkeit der Haut, Feuchtigkeit zu speichern, schuppende Haut durch Abblättern der Sommerbräune, zu häufiges Duschen/Baden oder die Verwendung von austrocknenden Pflegeprodukten können verstärkt Juckreiz verursachen.

Juckreiz durch Innere Erkrankungen

Giftstoffe

Diese können bei einem Insektenstich (z.B. durch einen Mückenstich), durch Pflanzen (z.B. Kontakt mit Brennnesseln), Chemikalien oder Parasiten (z.B. durch einen Flohbiss) auf der Haut freigesetzt werden und lösen einen starken Juckreiz und auch oft Schmerzen aus.

Temperaturschwankungen

Starke Temperaturwechsel zwischen Kalt und Warm können bei empfindlicher Haut Trockenheit verursachen. Eine trockene, feuchtigkeitsarme Haut neigt verstärkt zu Juckreiz. Gerade im Winter ist die Haut starken Temperaturschwankungen ausgesetzt: draußen herrscht frostige Kälte und drinnen überhitzte Heizungsluft.

Juckreiz durch Äussere Erkrankungen

Nierenerkrankungen

Patienten mit einem schweren Nierenleiden, die eine Blutwäsche (Dialyse) erhalten, leiden häufig kurz nach der Therapie unter starkem, generalisiertem Juckreiz. Die genauen Ursachen sind hier jedoch noch unklar.

Lebererkrankungen

Bei Störungen des Gallenabflusses (Cholestase) oder Leberschäden, wie die Leberzirrhose, wird ein Anstieg des Gallenfarbstoffes Bilirubin verursacht. Hierbei kommt es nicht nur zur typischen Gelbfärbung (Ikterus) der Haut und Schleimhaut, sondern auch zu vermehrtem starkem Juckreiz

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Morbus Hodgkin: Ein Juckreiz am ganzen Körper oder auch nur im Bereich der Lymphknoten kann dem bösartigen Tumor des Lymphsystems schon Jahre vorausgehen. Ebenso wie durch die überschüssige Bildung an Blutzellen tritt aquagener Pruritus erstmalig in Erscheinung. Eisenmangel: Eingerissene Mundwinkel, spröde Haare, brüchige Nägel und trockene, juckende Haut sind hier ebenfalls frühe Anzeichen.

Tumore

Bei Krebserkrankungen kann es aufgrund der Behandlungen (z.B. Bestrahlung oder verschiedenen Medikamenten) zu juckender Haut kommen.

Stoffwechselstörungen und hormonelle Erkrankungen

Schilddrüsenerkrankung: Bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) tritt überwärmte juckende Haut sehr häufig auf. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion jedoch ist ein Juckreiz eher selten. Bei Hormonschwankungen wie z.B. in der Schwangerschaft, während des Zyklus oder nach den Wechseljahren kann verstärkt Juckreiz auftreten.

Diabetes mellitus

Durch Nervenschäden (Neuropathie) oder die erhöhte Anfälligkeit für Hautpilzinfektionen kann juckende Haut entstehen.

HIV-Infektion

Die Abwehrschwäche begünstigt das Entstehen von Hautkrankheiten durch Pilze oder Parasiten, die unauffällig verlaufen, aber durch starken Juckreiz begleitet werden. Und auch durch eine antivirale Therapie kann der Pruritus ausgelöst werden.

Neurologische Erkrankungen

Schäden des zentralen Nervensystems (Multiple Sklerose, Polyneuropathien oder Viruserkrankungen wie dem Herpes Zoster) können eine juckende Missempfindung auf der Haut auslösen.

Psyche

Depressionen, Zwangsstörungen wie der Waschzwang oder Halluzinationen können für einen starken Juckreiz verantwortlich sein.

Infektionskrankheiten

Vermehrter Juckreiz wird bei Windpocken und Masern auf der Haut ausgelöst. Auch durch Nebenwirkungen bei Medikamenten kann ein Juckreiz ausgelöst werden. Häufig ist dies bei zum Beispiel Antibiotika, Psychopharmaka, Mittel gegen Bluthochdruck oder Blutgerinnungshemmern der Fall. Auch Aidspatienten kennen das Problem, denn durch die antivirale Therapie wird ebenfalls oft ein Juckreiz ausgelöst.

Bei juckender Haut nach einem Insektenstich oder durch eine allergische Reaktion ist für die Betroffenen zwar äußerst unangenehm, vergeht aber in der Regel nach kurzer Zeit von alleine. Hierbei lässt der Juckreiz nach anfänglich starkem Kratzen nach und verschwindet letztlich ganz. Dies ist jedoch kein Grund einen Arzt aufzusuchen. Wenn es jedoch zu lang anhaltendem Juckreiz kommt, der ohne ersichtlichen Grund auftritt, sollte ein Facharzt zu Rate gezogen werden.

  • der Pruritus ungewöhnlich lange und ohne ersichtlichen Grund am ganzen Körper auftritt
  • Beschwerden wie Abgeschlagenheit, Müdigkeit oder Fieber begleitend auftreten
  • die Haut Veränderungen aufweist.

Was hilft wirklich gegen quälenden Juckreiz?

DERMAPLAN hat für die von Juckreiz geplagte Haut eine spezielle Juckreiz-Pflege entwickelt, die dafür sorgt, diesen zu lindern und somit den Jucken-Kratzen-Kreislauf effektiv zu durchbrechen.

Häufig wird gegen das Jucken und die entzündete Haut eine zu fette Creme mit Emulgatoren und Duftstoffen angewendet. Jedoch kann die überwärmte und entzündete Haut unter dem luftundurchlässigen Fettmantel nicht ausreichend „atmen“. Zusätzlich entziehen die Emulgatoren in den Cremes der Haut die dringend benötigte Feuchtigkeit. Die Haut trocknet aus und das Kratzverlangen steigt.

Die ideale Creme gegen Juckreiz ist eine allergenfreie Wirkpflege speziell gegen Juckreiz ohne Kortison & ohne Emulgatoren. Diese bietet eine effektive Hautpflege mit nachhaltigem Langzeitschutz bei akutem und dauerhaftem Juckreiz.

Tipps zur richtigen Hautpflege bei Juckreiz


"Reinigen Sie Ihre Haut (Gesicht und Körper) morgens und abends mit einer milden reizarmen Waschlotion. Verwenden Sie außerdem ein sensitives Gesichtswasser ohne Alkohol, um die letzten Rückstände von der Haut zu entfernen und die Hautbeschaffenheit zu verbessern. Ihre Haut wird so perfekt auf die anschließende Hautpflege vorbereitet."

Pflegen Sie Ihre Haut je nach Juckreiz-Typ bei akutem Juckreiz mit der DERMAPLAN Juckreiz Akutpflege oder bei dauerhaftem Juckreiz mit der DERMAPLAN Juckreiz Dauerpflege. Zur Hautpflege, speziell bei Neurodermitis, bei juckender, empfindlicher Haut, bei Hautallergien mit juckenden Reizungen und Hautrötungen, die mit trockener Haut einhergehen sowie bei Schuppenflechte empfehlen wir Ihnen die Anwendung unserer DERMAPLAN Juckreiz Ekzempflege. Tragen Sie die Anti-Juckreiz-Pflege grundsätzlich dünn auf. Vorheriges Kühlen im Kühlschrank kann die Wirksamkeit noch erhöhen.

Wenn durch die Anwendung der Akutpflege die gewünschte Juckreizlinderung eingetreten ist, ist es ratsam, Ihre Haut mit der DERMAPLAN Basispflege (Lipid Balance 1-3) weiter zu versorgen. Die Hautschutzbarriere wird so nachhaltig regeneriert und weiteren Juckreiz-Schüben vorgebeugt.

Für unsere DERMAPLAN Produkte gilt grundsätzlich nicht: „Viel hilft viel“. Denn aufgrund der hochwertigen Inhaltsstoffe sind die Produkte sehr ergiebig und können somit dünn und sparsam aufgetragen werden.

Alle DERMAPLAN Produkte wirken:

  • ohne Konservierungsstoffe
  • ohne tierische Bestandteile
  • ohne Emulgatoren
  • ohne Parfüme
  • ohne Duftstoffe
  • ohne Mineralöle
  • ohne Farbstoffe
  • ohne Silikone
  • ohne PEG‘s
Handpflege

Kleiner Tipp für die Hände

Reinigen Sie Ihre Hände ausschließlich mit einer allergenfreien Waschlotion ohne Parfümstoffe. Spülen Sie die Seife nach dem Händewaschen immer gründlich ab, denn Seifenrückstände können die Haut unnötig reizen. Nutzen Sie im Anschluss die reichhaltigen Anti-Juckreizpflegeprodukte auch für die Hände. Die reichhaltige Lipid Balance 3 eignet sich hierbei auch ideal als Handpflege-Kur vor dem Schlafengehen.

Weitere Tipps, um quälenden Juckreiz zu stoppen


"Hier noch ein paar Tipps, wie Sie selbst zusätzlich zur richtigen Hautpflege, Abhilfe und Linderung bei Juckreiz schaffen können:"

Vermeiden Sie trockene Haut

Verzichten Sie möglichst auf ein trockenes Raumklima, häufiges Duschen, Baden, Saunagänge oder Pflegeprodukte, die Alkohol enthalten. Denn trockene Haut ist nämlich zeitgleich oft auch juckende Haut. Duschen und Baden trocknet die Haut besonders aus, daher ist die anschließende Pflege unerlässlich.

Verzichten Sie auf zu scharfes Essen

Scharfe Lebensmittel erhitzen den Körper und verursachen starkes Schwitzen. Dies kann die Haut zusätzlich reizen. Ähnliches gilt für zu viel Alkohol und Kaffee. Auch diese Produkte heizen unserem Körper ein und können Juckreizschübe begünstigen.

Vermeiden Sie zu viel Stress, Aufregung und Ärger

Die psychische Verfassung kann Einfluss auf den Stärkegrad und die Häufigkeit von Juckreiz-Schüben haben. Bleiben Sie daher gelassen. Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder Yoga helfen nicht nur beim Stressabbau, sondern sollen gerade bei chronischem Pruritus vom Kratzen ablenken.

Nur lauwarm Baden

Ein Bad in lauwarmem Wasser für höchstens 20 Minuten sollte das schnelle zu heiße Duschen ersetzen. Achten Sie hierbei besonders darauf, auf austrocknende Duschgele und Badezusätze zu verzichten. Bei Hauterkrankungen oder starken Kratzspuren sollten Sie beim Abtrocknen die Haut nur vorsichtig abtupfen und NICHT trocken rubbeln. Die anschließende Pflege mit feuchtigkeitsspendenden, rückfettenden Pflegecremes nicht vergessen.

Feuchte Umschläge

Wenn plötzlich ein starker Juckreiz einsetzt, können kühle, feuchte Umschläge mit Joghurt oder Quark zusätzlich Abhilfe verschaffen. Auch Umschläge mit Schwarztee eignen sich gut.

Schützen Sie Ihre Haut vor Kratzattacken

Bei Kratzattacken im Schlaf helfen und schützen Baumwollhandschuhe. Diese eignen sich insbesondere für Kinder.

Achten Sie bei Ihrer Kleidung auf das richtige Material

Tragen Sie lockere Kleidung, die NICHT am Körper scheuert oder die Haut reizt, empfehlenswert hier ist z.B. Baumwolle.

Allergene vermeiden

Wenn eine Allergie der Grund für den Juckreiz ist, so hilft nur der Verzicht auf Kontakt mit dem Stoff, der für den Juckreiz verantwortlich ist.

FAQ Juckreiz

Wenn uns etwas egal ist, sagen wir umgangssprachlich des Öfteren: „Das juckt mich nicht“. Genau das Gegenteil trifft zu, wenn sich auf der Haut ein Juckreiz einstellt. Er kann nicht nur störend, sondern teils stark belastend sein. Umso schwererer fällt es, diesem Gefühl zu widerstehen und sich nicht zu kratzen. Die gängigsten Fragen zu diesem Thema beantworten wir auf dieser Seite für Sie.

Juckreiz kann aus vielen Gründen entstehen. Einer der häufigsten ist trockene Haut. Dafür gibt es wiederum zahlreiche Ursachen. Im Alter lässt die Produktion der Schweiß- und Talgdrüsen nach. Die Verwendung falscher Kosmetik- und Pflegeprodukte ruft ebenfalls unter Umständen trockene Haut hervor. Auch Erkrankungen des Immunsystems oder Nieren- sowie Leberschäden äußern sich gegebenenfalls über Juckreiz. Stoffwechselveränderungen, hormonelle Schwankungen wie etwa in einer Schwangerschaft oder Diabetes gehen teils mit Juckreiz einher. Typisch ist er auch bei Schuppenflechte und Neurodermitis. Nicht zu vergessen sind schließlich Allergien als potenzielle Auslöser.

Trocknet die Haut aus, treten Erscheinungen wie Schuppenbildung, Rötungen, Entzündungen und Juckreiz auf. Wer darauf mit Kratzen reagiert, schädigt die bereits angegriffene Schutzbarriere noch mehr. In Folge dessen haben Erreger leichteres Spiel, über die Haut einzutreten und Infektionen hervorzurufen. Die Konsequenz ist dann zumeist, dass sich der Zustand weiter verschlechtert und der Juckreiz sich intensiviert. Um diesen Kreislauf zu unterbrechen, muss der Reiz gelindert werden. Dabei helfen vor allem beruhigende Cremes.

Beruht der Juckreiz auf einer trockenen Haut, gibt es viele Möglichkeiten, ihm effektiv entgegenzuwirken. In jedem Fall kommt es darauf an, der Schutzbarriere bei der Regeneration zu helfen: Sie benötigt Feuchtigkeit und Lipide – deswegen sind Cremes und Lotionen mit rückfettenden Eigenschaften ein bewährtes Mittel. Es stehen dafür passende Produkte bereit, die explizit als Juckreizpflege angeboten werden. Verschiedene Reizfaktoren lassen sich meiden: Hierzu gehören unter anderem Kaffee, Alkohol, scharfes Essen und Stress. Ausreichendes, regelmäßiges Trinken sorgt für einen gesunden Flüssigkeitshaushalt des Körpers. Eine häufigere Empfehlung lautet, möglichst bequeme und luftdurchlässige Kleidung zu tragen. Zu langes und heißes Waschen sollte vermieden werden.

Juckende, ausgetrocknete Haut benötigt die Pflege mit einem feuchtigkeitsspendenden Produkt, das zugleich rückfettend wirkt. Somit lässt sich dieses Problem bereits vorbeugen. Ein kühlender Effekt vermag den Juckreiz zusätzlich abzumildern. Dementsprechend empfiehlt es sich, die Creme im Kühlschrank aufzubewahren. Nicht genutzt werden sollten Produkte mit Inhaltsstoffen, die Reizungen verursachen könnten: Um Parfüm- und Duftstoffe, Emulgatoren, Konservierungsstoffe oder Silikone ist besser ein Bogen zu machen. Heißes Baden und ausgedehntes Duschen entziehen der Haut mehr Feuchtigkeit. Kürzeres Waschen bei einer moderaten Wassertemperatur erweist sich daher als die optimalere Lösung.