27.01.21

Ekzeme

Wenn die Haut gereizt reagiert

Die Haut weist eine oberflächliche Entzündung auf. Sie brennt, juckt oder schwillt an und zeigt eine Rötung – genau dann wird von einem Ekzem gesprochen. Das Wort leitet sich aus dem Griechischen ab, wo es, passend zu den beschriebenen Symptomen, so viel wie „anschwellen“ bedeutet. Gerade eine Hautverdickung oder das Bilden einer Kruste ist aber nur bei schweren Fällen üblich. Auftreten kann eine solche Reaktion an nahezu allen Stellen des Körpers. Besonders häufig sind jedoch das Gesicht, die Kopfhaut, die Hände und die Arme betroffen. Für die Mitmenschen ist es ungefährlich, da es sich nicht auf Bakterien oder Viren zurückführen lässt und somit keine Ansteckungsgefahr besteht.

Ein Ekzem verläuft für gewöhnlich in drei Stadien. Der Auslöser ist zumeist der Kontakt mit einem allergischen oder gar giftigen Stoff. An diesem Punkt bildet die Haut eine juckende Rötung aus, die auch spürbar erhitzt ist. Es kann zu milden Reaktionen kommen, bei denen anschließend die oberste Hautschicht abschuppt und damit schon das Abheilen erfolgt. Bei schweren Fällen entstehen unterdessen Bläschen, die jeweils etwa die Größe eines Stecknadelkopfes aufweisen. Die betroffene Stelle macht sich mit Brennen und Jucken bemerkbar. Da die Bläschen mit Flüssigkeit gefüllt sind, nässt die Haut beim Kratzen. Im Anschluss verkrustet die Hautpartie. Der Juckreiz lässt nach wenigen Tagen nach. Das Abschuppen der obersten Schicht ist auch hier das Zeichen für den Heilungsprozess.

Mögliche Ursachen von Ekzemen

Ekzem ist ein Sammelbegriff, der verschiedene Hauterkrankungen unter sich vereint. Sie alle haben jedoch gemeinsam, dass sie überwiegend durch äußere Faktoren hervorgerufen werden. Dabei mag es umso mehr verwundern, dass das atopische Ekzem als eine endogene – also eine von innen kommende – Form gilt. Alternativ wird im Übrigen auch von Neurodermitis gesprochen. Diese Zuordnung findet deswegen statt, da die Betroffenen bereits eine genetische Veranlagung für diese Erkrankung mitbringen. Äußere Faktoren haben aber ebenfalls einen Einfluss oder verursachen erst die Entstehung des Ekzems.

Eine andere Form ist das Austrocknungsekzem. Gerät die Haut übermäßig mit bestimmten Flüssigkeiten in Kontakt, zu denen auch Wasser gehört, trocknet sie aus. In der Folge neigt sie zu Entzündungen und wird rissig. Zu häufiges Waschen ist als ein Grund zu nennen. Das allergische und das toxische Kontaktekzem lassen sich zusammenfassen. Das toxische Kontaktekzem kann auch Nicht-Allergiker betreffen. Es wird etwa durch ein aggressives Reinigungsmittel verursacht und der wohl schon von jedem einmal erlebte Sonnenbrand ist dieser Kategorie ebenfalls zuzuordnen. Allergische Reaktionen werden – wie es die Bezeichnung schon verdeutlicht – durch den Kontakt mit einer allergieauslösenden Substanz hervorgerufen. Typische Beispiele sind dafür Insektenstiche oder nickelhaltiger Schmuck.

Ein phototoxisches oder auch photoallergisches Ekzem entsteht durch die Wechselwirkung chemischer Substanzen mit Sonneneinstrahlung. Bei der Einnahme bestimmter Medikamente ist dies unter anderem denkbar. Durch Venenleiden können ebenfalls Ekzeme ausgelöst werden. Blutstau oder geschädigte Gefäße erhöhen das Risiko für Entzündungen, mit denen Juckreiz und Rötungen der Haut einhergehen. Seborrhoische Ekzeme treten vornehmlich am Haaransatz oder im Gesicht auf. Deren Auslöser lässt sich noch nicht absolut sicher bestimmen. Eine übermäßige Talgproduktion gilt ebenso als mögliche Ursache wie ein Hefepilz.

Ekzeme schonend und effektiv behandeln

Von der Art des Ekzems hängt ab, wie es zu behandeln ist. Bei Stauungen durch Venenleiden helfen Kompressionsstümpfe weiter. Seborrhoischen Ekzemen lässt sich – je nach Art der betroffenen Stelle – mit Shampoos oder Cremes beikommen, welche eine pilzabtötende Wirkung aufweisen. Austrocknungsekzeme erfordern vor allem eine Änderung der Waschgewohnheiten. Eine milde Waschlotion wie die Dermaplan Wash Balance empfiehlt sich dafür. Zusätzlich profitieren die Betroffenen von den rückfettenden Eigenschaften. Bei photoallergischen Ekzemen kommt es auf einen starken UV-Schutz an. Mit dem behandelnden Arzt sollte besprochen werden, ob ein Absetzen des Medikaments als Auslöser möglich ist.

Atopische Ekzeme gelten als nicht vollständig heilbar. Mit einer regelmäßigen Pflege lässt sich einer Austrocknung der Haut entgegenwirken und dem nächsten Schub vorbeugen. Rückfettende Cremes wie die Dermaplan Juckreiz Ekzempflege beruhigen die gereizte Haut und unterstützen sie bei der Regeneration. Sie ist nicht nur bei Neurodermitis verwendbar, sondern führt gleichermaßen bei Hautallergien mit Rötungen eine Besserung herbei. Nachdem sich der Juckreiz gemindert hat, kann auf die Produkte der Lipid-Balance-Serie zurückgegriffen werden. Für die Reinigung der empfindlichen Haut empfiehlt sich auch hier die Dermaplan Wash Balance für den gesamten Körper und das Dermaplan Tonic Sensitive speziell als Gesichtswasser.

Die Pflegeprodukte hat Dermaplan gemeinsam mit Dermatologen für Probleme genau dieser Art entwickelt und garantiert damit eine absolute Hautverträglichkeit. Es kommen keinerlei allergene oder schädliche Inhaltsstoffe vor. Auf tierische Bestandteile verzichtet Dermaplan ebenso, wodurch alle Artikel auch perfekt für Veganer geeignet sind.

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FAQ Ekzeme

Unter dem Begriff des Ekzems sind alle nicht-infektiösen Hautentzündungen zusammengefasst, welche einen Juckreiz verursachen oder nässen können. Es lässt sich in eine ganze Reihe an Ausprägungen unterscheiden. Dass Fragen zu diesem Thema entstehen, ist völlig klar. Mal geht es um die Ursachen, mal um die Symptome oder die richtige Behandlung. Unser nachfolgender FAQ-Bereich schafft Aufklärung. Bei weiteren Anliegen hilft Ihnen unser Support sehr gern weiter.

Grundsätzlich ist eine Unterscheidung zwischen einem akuten und einem chronischen Ekzem zu treffen. Von einem akuten Fall wird gesprochen, wenn ein Juckreiz auftritt und die Haut gerötet ist, Bläschen aufweist oder gar nässt. Üblicherweise kommt es auch zu einer Krustenbildung. Ein solches Ekzem bleibt eine einmalige Erscheinung. Die entstehenden Hautveränderungen haben ein einheitliches Erscheinungsbild. Unterdessen heilt ein chronisches Ekzem nicht ab, weil es einen dauerhaften oder einen wiederholten Kontakt mit dem Auslöser gibt. Die Haut trocknet dabei aus, neigt zu Schuppenbildung, juckt ebenfalls und auch eine Verhornung ist denkbar. An betroffenen Stellen wird sie dicker, rissig und rau. Es ist zudem möglich, dass verschiedene Stadien des chronischen Ekzems zugleich auftreten.

Ekzeme entstehen durch verschiedene Ursachen, die entweder auf einen exogenen (einen äußeren) oder einen endogenen (einen inneren) Auslöser hervorgerufen werden. Ein endogenes Ekzem beruht auf einer erblichen Veranlagung, wobei Neurodermitis als die am häufigsten auftretende Form gilt. Sie ist auch als atopisches Ekzem bekannt. Unterdessen werden exogene Ekzeme alternativ als Kontaktekzeme bezeichnet. Hier findet noch eine Unterteilung statt. Auf der einen Seite gibt es nicht-allergische Kontaktekzeme, die etwa dann auftreten, wenn die Haut mit einem Reinigungsmittel in Berührung kommt. Bei allergischen Kontaktekzemen ist der Organismus auf bestimmte Substanzen sensibilisiert. Zumeist bildet sich das Ekzem durch den Kontakt über die Haut, wie etwa im Falle einer Nickelallergie. Weniger häufig kann es über die Nahrungsaufnahme verursacht werden.

Je nach Schwere des Ekzems ist es sinnvoll, einen Hautarzt aufzusuchen. Unter Umständen wird eine lokale Behandlung notwendig. Ganz entscheidend ist es, den Auslöser auszumachen und künftig zu meiden. Von der Art des Ekzems hängt die Verwendung einer passenden Creme ab. Die einfache Regel dazu lautet: Feucht auf feucht, trocken auf trocken. Nässt das Ekzem, wird ein Pflegeprodukt mit einem höheren Wasseranteil benötigt. Ist es jedoch eher schuppig und trocken, bedarf es einer fetthaltigen Creme.

Bei Ekzemen ist die Haut bereits angegriffen und sensibler als im Normalzustand. Die verwendeten Kosmetik- und Pflegeprodukte sollten deswegen besonders gut verträglich sein. Daher ist auf die Inhaltsstoffe zu achten. Duft- und Konservierungsstoffe sowie Emulgatoren oder auch Polyethylenglycole (PEG‘s) sind zu meiden, da sie zusätzliche Reizungen verursachen könnten. Beim Waschen ist das Duschen dem ausgiebigen Baden vorzuziehen. Das Wasser darf nicht zu heiß sein, sondern erweist sich bei einer lauwarmen Temperatur als hautfreundlicher. Wenn trockene, schuppige Stellen auftreten, sind zudem Waschlotionen mit rückfettenden Eigenschaften geeignet.