Über Psoriasis
Leben mit Psoriasis
Jeder macht seine eigenen Erfahrungen mit seiner Haut, und jede Haut reagiert anders. Deshalb gibt es keine allgemein gültigen Empfehlungen, sondern jeder Psoriasispatient muss im Laufe der Zeit seine eigenen Strategien entwickeln, um mit der Erkrankung zurechtzukommen. Es kann für die meisten Patienten allerdings sehr hilfreich sein, einige allgemeine Ratschläge zu berücksichtigen.
Um Rückfälle oder Verschlechterungen der Psoriasis zu verhindern, sollten Sie lernen, die für Sie bedeutsamen Auslösefaktoren zu erkennen und möglichst zu vermeiden bzw. auf ein Minimum zu reduzieren.
Einige dieser Faktoren lassen sich gut beeinflussen, andere hingegen kaum. Man kann jedoch lernen, mit ungünstigen Einflüssen wie Stress oder seelischer Belastung besser umzugehen. Andererseits sollten Sie den Krankheitsverlauf begünstigende Einflussfaktoren herausfinden und gezielt nutzen, wenn Sie merken, dass es Ihrer Haut gut tut. Pflegen und unterstützen Sie Ihre Haut mit einer Creme gegen Psoriasis
An welchen Körperteilen tritt Psoriasis auf ?
Psoriasis kann auf jedem Teil des Körpers auftreten.
- Auf der Kopfhaut
- im Genitalbereich
- im Gesicht – um die Augen, Ohren, Mund und Nase
- an den Händen und Füßen
- an Finger- und Zehennägeln
Psoriasis und Psyche
Versuchen Sie, sich und Ihre Krankheit zu akzeptieren. Wichtig ist es auch, anderen Menschen die Krankheit zu erklären. Viele wissen nämlich nicht, dass Psoriasis nicht ansteckend ist. Patienten, die immer wieder mit abweisenden Reaktionen und Ablehnung konfrontiert werden, fühlen sich ausgegrenzt und leiden umso mehr unter ihrer Psoriasis.
Gerade in Phasen hoher Krankheitsaktivität, "im Schub" also, neigen viele Betroffene dazu, sich zurückzuziehen und ihre sozialen Kontakte einzuschränken, weil sie sich dann selbst "nicht mehr leiden" können und unsicher sind, ob Andere sie so akzeptieren. Das führt oft zu sozialer Isolation und Verbitterung bis hin zu Depressionen.
Deshalb ist es wichtig, dass Patienten mit einer Schuppenflechte einen Arzt suchen, der nicht nur ihre Haut gut behandelt, sondern auch Zeit und Verständnis für ihre Ängste, Sorgen und Befürchtungen aufbringt. In Einzelfällen ist eine begleitende Psychotherapie durchaus sinnvoll. Sie kann helfen, sich selbst und seine Krankheit besser zu verstehen und selbstverständlicher damit zu leben.