Krankhaftes Schwitzen - Hyperhidrose
Als Hyperhidrosis bezeichnet man exzessives Schwitzen infolge einer Überfunktion der ekkrinen Schweißdrüsen. Man unterscheidet eine lokalisierte von einer generalisierten Hyperhidrosis. Der lokale Typ tritt am häufigsten an Handflächen, Fußsohlen, axillär, inguinal und perianal auf. Der wichtigste Auslöser ist emotionale Anspannung.
Eine generalisierte Hyperhidrosis kann bei Hitze, Feuchtigkeit, Fieber oder körperliche Belastung auftreten.
Außerdem können endokrinologische Störungen (Hypophyse, Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes mellitus,
Phäochromozytom) eine Hyperhidrosis verursachen.
Synonyme: Hyperhidrosis, Hyperhidrose, Sudorrhoe
Hyperhidrose - Wenn Schwitzen zum Problem wird
Vorstellungsgespräch, Kundentermin oder einfach ein festlicher Empfang - Anlässe, bei denen man dem
Gegenüber der Höflichkeit folgend die Hand reichen möchte. Doch sie sind nervös! Sie möchten diese Geste
vermeiden, da Ihre Hände schweißnass sind. Etwa 1% der Bevölkerung leiden unter übermäßigem Schwitzen an Händen, Füßen oder Achseln.
Eine therapierbare Krankheit
Diese Krankheit bezeichnet man als „Hyperhidrosis“ und sie wird von vielen Betroffenen fälschlicherweise als
nicht therapierbar angesehen.Durch seine kalten, schweißnassen Hände leidet der Betroffene im täglichen Leben unter starken psychischen und arbeitsmedizinischen Belastungen.
Die EVR-Hyperhidrosistherapie
Die Hidrex-Therapie gegen Hyperhidrosis ist ein seit vielen Jahren wissenschaftlich anerkanntes
Behandlungsverfahren, das in 98 Prozent der Fälle ohne Medikamente oder operative Eingriffe zu normal
trockener Haut führt. Die EVR-Therapie ist absolut ungefährlich, und bei korrekter Durchführung schmerz- und nebenwirkungsfrei (es kann unter der Therapie zu leichten Missempfindungen (Kribbeln oder Brennen) und nach der Behandlung zu kurzfristigen Hautirritationen (Rötung )kommen).
Das EVR-Behandlungskonzept
Die Behandlung erfolgt durch Hand- und Fußbäder bzw. zur Therapie der Achseln, des Gesichts oder des
Nackens/Rückens mittels spezieller Schwamm-Applikatoren, die von schwachem Gleich- oder Pulsstrom
durchflossen werden. Die Stromstärke kann individuell angepasst werden und ist auf Maximalwerte limitiert.
Das EVR-Behandlungsverfahren
Das Behandlungsverfahren unterteilt sich in zwei Phasen:
1. In der ersten Phase (Initialtherapie) wird unter ärztlicher Kontrolle therapiert und die Durchführung der
Behandlung erlernt. Nach etwa 10 Behandlungen normalisiert sich die Schweißsekretion.
Die ärztliche Kontrolle liefert den von der Krankenkasse häufig verlangten Nachweis des Initialerfolges.
2. Bedingt durch den reversiblen Charakter der EVR-Therapie ist eine Langzeitbehandlung indiziert, die mit
dem eigenen Gerät alleine zu Hause durchgeführt wird.
Zum Erhalt des Therapieerfolges wird je nach Stärke des Krankheitsbildes ein bis drei mal pro Woche für
10-15 Minuten therapiert.
Die EVR-Therapiegeräte
Die EVR-Therapie-Heimgeräte zeichnen sich durch ihre einfache Bedienung und maximale Zuverlässigkeit bei
höchster Wirksamkeit aus. In enger Zusammenarbeit mit den größten Universitätskliniken Deutschlands entstand dieses Gerätekonzept. Das Basisgerät GS 400 ermöglicht die Therapie mit dem Gleichstrom-Verfahren. Das Komfortgerät PS 500 bietet neben dem vorteilhaften Pulsstrom-Verfahren weitere Vorteile für eine flexible und komfortable Therapie. Einzelheiten hierzu entnehmen Sie bitte den entsprechenden Geräteinformationen.
Das EVR-Sicherheitskonzept
EVR-Therapiegeräte sind zugelassene Medizinprodukte und TÜV-geprüft. Bedingt durch modernste
mikroprozessor-gestützte Regelung sind die Dosiswerte gleichbleibend und reproduzierbar. Mit ausgeklügelten Sicherheitskonzepten wie der Schutzfunktion gegen elektrische Schläge (Weidezauneffekte) und der intelligenten Eintauchüberwachung mit Übertherapieschutzfunktion erhalten Sie mit den EVR-Therapiegeräten Anwendungsfreundlichkeit auf höchstem Niveau.
Kontraindikationen
Fragen Sie bitte Ihren Hautarzt nach der EVR-Therapie. Kontraindikationen: Patienten mit Herzschrittmachern, Metallimplantaten und großen Hautdefekten sollten, ebenso wie Frauen während der Schwangerschaft, auf eine Therapie verzichten. Bitte informieren Sie sich in diesen Fällen unbedingt bei Ihrem zuständigen Arzt.