Iontophorese



Die Iontophorese mit Leitungswasser wird seit Jahren bei Hyperhidrose (übermäßigem Schwitzen) erfolgreich eingesetzt. Die Iontophorese ist eine konservative Therapie, die standardmäßig bei Hyperhidrosis an den Füßen, Händen und Achseln (also bei Schweißfüßen, Schweißhänden und Achselschweiß) als das Mittel der ersten Wahl zur Verfügung steht.

Die von übermäßigem Schwitzen betroffenen Stellen werden für ca. 15-20 Minuten lang einem in seiner Stärke regelbarem pulsierendem Gleichstrom oder Gleichstrom ausgesetzt. Ziel der Behandlung ist die Schweißbildung

auf ein natürliches Niveau zurückzuführen, ohne dabei die Schweißdrüsen zu schädigen. Die Wirkung setzt meistens nach einer 10 maliger Anwendung der Iontophorese auf einen Schlag ein. In der Folge genügt es, die betroffenen Stellen ein-oder zweimal die Woche zu therapieren. Zur Wirkungsintensivierung kann dem Wasser etwas Haushaltsessig als Gerbstoff oder auch ein Salbeiextrakt hinzugefügt werden. Die Behandlungserfolge sind beachtenswert: Die Erfolgschancen der Iontophorese bei übermäßigem Schwitzen liegen bei knapp über 98%.

Diese hohe Erfolgsquote hängt allerdings von der richtigen Gerätewahl und Therapiebegleitung ab. Die Iontophorese ist einfach und bequem zu Hause durchführbar. Um einen dauerhaften und optimalen Erfolg der Therapie zu sichern, ist eine professionelle Begleitung hilfreich. Abhängig von der jeweiligen Situation des Patienten ist sehr häufig eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich.